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::: 20. November 2006

 La Fonera  

Nein, es gibt diesmal kein Video-Review: die Installation des Community-Routers [wir berichteten] ist so simpel, dass sie für ein Video schlicht nichts hergibt. Stattdessen beschreiben wir einfach, wie die ganze Angelegenheit funktioniert und wie wir La Fonera hier bei uns in der Redaktion eingerichtet haben.

imageDie FON Community-Idee selbst ist genauso einfach: wer einen Hotspot mit dem FON-Router (»La Fonera«) installiert und für Gäste freigibt, kann im Gegenzug kostenlos bei anderen »Foneros« mitsurfen. Und davon gibt es in Deutschland immerhin schon über 20.000. FON hat laut Wikipedia ca. 140.000 Mitglieder in 148 Ländern und wächst zurzeit konstant um ca. 0,4-0,9 % pro Tag. Recht praktisch zum Auffinden der Hotspots ist die Website FonFan, die mit freiwilligen »fonfan-Scouts« die einzelnen Standorte auch bewertet.

Über die Community und das Unternehmen sprachen wir Anfang November im Sonntags-Frühschoppen mit Florian Forster, dem Deutschland-Vertreter von FON (Blog), und das Wesentliche fasst die Wikipedia zusammen: »FON ist ein im November 2005 gegründetes spanisches Unternehmen, das sich die weltweite und möglichst flächendeckende Installation von Hotspots zum Ziel gesetzt hat. FON installiert und betreibt die Hotspots nicht selbst, sondern setzt beim Netzaufbau auf Personen, die ihren Breitband-Internetzugang per WLAN anderen Fon-Mitgliedern in begrenzbarem Umfang zur Verfügung stellen möchten.«

Zur rechtlichen Situation sagt die Wikipedia u.a.:  »Internetzugänge der großen Internetdienstanbieter in Deutschland durften bisher in der Regel nicht dauerhaft Dritten zur Verfügung gestellt werden. Heute gestatten jedoch einige deutsche Internetdienstanbieter die unentgeltliche bzw. nicht-gewerbliche Teilung des Internetzugangs.« Wikibooks hat die komplette Liste dieser Betreiber.

Der für den Aufbau des Netzwerkes benötigte Router »La Fonera« kostet knapp 30 Euro, unser Exemplar wurde uns freundlicherweise für diese Besprechung von FON Deutschland zugesandt.

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Das Gerät ist so groß wie eine Handfläche, besitzt eine kurze Antenne, drei LEDs sowie einen Strom- und einen Netzwerkkabel-Anschluß auf der Rückseite. Man sollte das Gerät zuerst mit dem Hausnetz und dann erst mit dem Stromnetz verbinden, dann konfiguiert sich La Fonera selbst und taucht nach kurzer Zeit im Airport-Menü auf.  An einem Ethernet-Verteiler angeschlossen nahm La Fonera bei uns ohne jeden Eingriff sofort seine Arbeit auf, direkt am Router funktionierte La Fonera ebenfalls problemlos, auch parallel zu Airport. Apropos Airport: falls jemand mit dem Gedanken spielt, seinen Airport-Sender durch La Fonera zu ersetzen - das klappt nicht, denn La Fonera ist ein reiner WiFi-Router, verbindet keine Macs miteinander und kann kein Sharing. Die La Fonera-Firmware basiert auf OpenWRT, man kann sie bei hinreichenden Kenntnissen auch auf anderen Routern installieren, die dann ebenfalls Zugang zur FON-Community bieten. Fon setzt zwar auf Vertrauen, hat allerdings bei La Fonera auch dafür gesorgt, dass die Firmware nicht mehr zu leicht ausgetauscht und der Router zweckentfremdet werden kann.

La Fonera sendet zwei WiFi-Signale: ein öffentlich zugängliches und ein privates, das durch einen WPA (WiFi Protected Access)-Schutz gesichert ist. Das Passwort dazu ist die Seriennummer des Routers, der auf der Unterseite des Geräts steht.  Dieses verschlüsselte WiFi-Signal bildet das interne Netz, über das man selbst surft, während Gäste des Access Points nur das öffentliche Signal sehen. Die Passwörter für die Verschlüsselung und für die Router-Einstellungen kann man in der FON-User Zone ändern. Gäste des Hotspots sehen als erstes eine Login-Seite: wenn man Fonero ist, also selbst einen FON-Router betreibt, kann man sich mit seiner E-Mail-Adresse und seinem Passwort einwählen - Bingo, ab geht die Post. Als »Alien«, also als Nicht-Community-Mitglied, kauft man ein Tagesticket für 3 Euro, damit kann man dann 24 Stunden lang jeden FON-Hotspot benutzen.

Interessant ist auch die Kombination des Community-Routers mit Internet-Telefonie: von einem FON-Hotspot kann man beispielsweise mit iChat oder Skype drahtlos über das Internet telefonieren oder videochatten. Ein einfaches Headset wie das »Mac Starter Kit« von Skype (19,95 Euro, Affiliate-Link) kann hier nützlich sein, man erhält 30 Freiminuten für SkypeOut, also Anrufen zu normalen Telefonen, dazu. FON und Skype bieten gemeinsam auch ein etwas luxuriöseres Paket an, das ein drahtloses WLAN-Handy, den FON-Router La Fonera und 500 Freiminuten für kostengünstiges Telefonieren über das Internet in weltweite Festnetze enthält (139 Euro, Affiliate-Link). Noch billiger wird’s nur, wenn der Angerufene auch Skype benutzt: dann kostet das Telefonat überhaupt nichts.

20.11.06 - 10:30 Uhr von Redaktion | Permalink | Rubrik Reviews & Tests  | 0 Kommentar(e), 735x besichtigt | IRC-Chat | E-Mail an die Redaktion |
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(Umberto Eco)

I don't do .INI, .BAT, or .SYS files. I don't assign apps to files. I don't configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)


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(Jacqueline Godany)


Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)

To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer
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(Douglas Adams)


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