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::: 04. Juni 2009

 »Kein Wein vor seiner Zeit«: frühe Apple-Pläne  

1978 war ein Meilenstein in der Geschichte des persönlichen Computers: Apple, die junge Firma, die ein Jahr zuvor den revolutionären Apple II auf den Markt gebracht hatte, bot zum ersten Mal öffentlich Aktien an und ging an die Börse. Das Computer History Museum in Mountain View, Kalifornien, zeigt ein fast fünfzigseitiges »Preliminary Confidential Offering Memorandum« [PDF, Ausschnitt links], gestiftet von Apples damaligem »Business Angel« Mike Markkula, mit dem die ersten 150.000 Aktien angepriesen wurden.

Als Konkurrenz galten damals vor allem Commodore und Tandy - Apple glaubte jedoch, mit der »besseren Ausbaufähigkeit« der Apple-Produkte und »besser ausgebildetem Servicepersonal« mithalten zu können. Als einen der Zukunftsmärkte nennt das Dokument Europa mit der eigens eingerichteten Vertriebsfirma »Eurapple«; als einen der Riskiofaktoren die »Jugend und relative Unerfahrenheit des Management-Teams«. Steve Jobs und Steve Wozniak waren damals 23 bzw. 28 Jahre alt.
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Dan Kottke, Steve Jobs Begleiter auf seinem Indien-Trip und erster Apple-Angestellter, stiftete den historischen »Entwurf zum Macintosh Business Plan« [PDF] aus dem Jahre 1981: hier wurden unter anderem Apples damalige Produkte detailliert beschrieben und mit Features und Preisen der Konkurrenz vergleichen. Apple visierte damals auf lange Sicht einen Marktanteil von 35 Prozent an - erreicht und übertroffen wurde diese Zahl erst mit den iPods. Apple stellte in dem Dokument heraus, dass seine Produktlinien (Apple II, Apple III, Mac und Lisa) einen Vorteil hätten: das einzelne Produkt müsse nicht alles können. Der Entwurf gibt auch Hinweise auf die Probleme und Zweifel, die das junge Unternehmen hatte: es hatte noch keinen Fertigungspartner gefunden, und Europa war auch damals das Stiefkind.

Den Abschluss des Entwurfs bildet eine Zeichnung des Schauspielers und Regisseurs Orson Welles, von dem es in den frühen Achtzigern eine berühmte Wein-Reklame [Video, Bild rechts] gab mit einer Schlußzeile, die in den USA zum geflügelten Wort wurde : »Wir verkaufen keinen Wein vor seiner Zeit.« Bei Apple lautete der Spruch: »Wir kündigen keinen Apple vor seiner Zeit an.« Und dabei blieb es ja eigentlich auch…

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04.06.09 - 5:30 Uhr von Redaktion | Permalink | Rubrik Apple-Historie  | 1 Kommentar(e), 608x besichtigt | IRC-Chat | E-Mail an die Redaktion |
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Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.
(Umberto Eco)

I don't do .INI, .BAT, or .SYS files. I don't assign apps to files. I don't configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)


Mir doch Blunzn, was für ein Prozessor drin ist, solange ein Apple drumrum ist!
(Jacqueline Godany)


Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)

To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer
(Virginia Campbell, 100 Jahre)


Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he'll tell you. If not, why embarrass him?
(Tom Clancy)

It is true that I have a great admiration for the elegances and brilliances that have emerged from my favourite address in the world: 1 Infinite Loop, Cupertino, California, the home of Apple Computers.
(Stephen Fry)

The Macintosh may only have 10 5 3 2,5 3 5 % of the market, but it is clearly the top 10 5 3 2,53 5 %!
(Douglas Adams)


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