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::: 27. April 2010

 Apple-Design: Kunst und Technik - eine neue Einheit [upd.]  

Die aktuelle Titelgeschichte [Update 10. Mai: jetzt komplett im Internet] der Papierausgabe des »Spiegel« zu Steve Jobs und Apple (»Der Philosoph des 21. Jahrhunderts«) greift Design als zentrale Element des Erfolgs von Apple auf. »Apple ist angetrieben von künstlerischen Werten, das ist die Essenz des Unternehmens«, sagt Andy Hertzfeld, Steve Jobs Mitstreiter am Mac-OS. »Verstehen, was Menschen brauchen. Dinge entwickeln, die das Leben einfacher und zusätzlich Freude machen. Das ist das Apple-Geheimnis«, sagt Suze Barrett, Kreativ-Direktorin bei Scholz & Friends.

Wir beleuchten dieses Apple-Geheimnis in einem Gastbeitrag genauer: unser langjähriger Leser Dr. Harald Klinke ist Kunstwissenschaftler und Medientheoritiker und arbeitet als Visiting Scholar an der Columbia University in New York. Er hat in einem Artikel die Idee hinter dem Apple-Design untersucht und historisch bis zum Bauhaus zurückverfolgt: Apples umfassende Verständnis von Gestaltung und die damit zusammenhängende Integration von äußerer Gestaltung und technischer Umsetzung haben ihre Vorbilder unter anderem in Deutschland. Nach den Vorstellungen von Steve Jobs sind Kunst und Technik keine Gegensätze mehr, sondern bedingen sich gegenseitig. Designer und Ingenieure werden zu Künstlern, von denen die Impulse zur Produktentwicklung ausgehen.

image»Diese Erhebung des Produktdesigners, die ihm weitere Vollmachten innerhalb eines Unternehmens einräumt, führt dazu, dass die gestalterische Idee zur treibenden Kraft unternehmerische Entwicklung wird. Dies kann soweit führen, dass die Produktdesigner und nicht die Ingenieure die Idee der Produkte vorgeben. Tatsächlich war es von Anfang an das Ziel von Steve Jobs, dass sich sowohl Produktdesigner wie auch Ingenieure als Künstler betrachten sollen, die in einem gemeinsamen Prozess eine Idee in ein Werk überführen.

Aus diesem Grund ließ Jobs 1982 die Signaturen aller an der Entwicklung des Macintosh beteiligten Personen auf die Innenseite des Kunststoffgehäusemodells eingravierten. Auch wenn die meisten der Millionen Käufer diese nie zu Gesicht bekamen, konnte jeder der Entwickler stolz darauf sein, seinen handschriftlichen Namen auf jedem der von ihm mitentwickelten Geräte zu wissen. [...] Bereits in den 1970er Jahren hatte Apple davon gesprochen, eine Verbindung zwischen Technologie und den Künsten herzustellen zu wollen. Dies bekräftigte Jobs im Januar 2010 erneut: „We’ve always tried to be at the intersection of technology and liberal arts—we want to make the best tech, but have them be intuitive.«

Der gesamte, ca. sieben Seiten lange Text kann als PDF unter diesem Link heruntergeladen werden. Danke, Harald!

Weitere Texte zum Apple-Design bei Mac Essentials:
Das Vorbild für Apples Design, Januar 2008
Esslinger, November 2007
Zwischen Apple II und Apple-Bettwäsche, Juli 2007

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27.04.10 - 5:35 Uhr von Redaktion | Permalink | Rubrik Apple  | 5 Kommentar(e), 503x besichtigt | IRC-Chat | E-Mail an die Redaktion |
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Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.
(Umberto Eco)

I don't do .INI, .BAT, or .SYS files. I don't assign apps to files. I don't configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)


Mir doch Blunzn, was für ein Prozessor drin ist, solange ein Apple drumrum ist!
(Jacqueline Godany)


Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)

To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer
(Virginia Campbell, 100 Jahre)


Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he'll tell you. If not, why embarrass him?
(Tom Clancy)

It is true that I have a great admiration for the elegances and brilliances that have emerged from my favourite address in the world: 1 Infinite Loop, Cupertino, California, the home of Apple Computers.
(Stephen Fry)

The Macintosh may only have 10 5 3 2,5 3 5 % of the market, but it is clearly the top 10 5 3 2,53 5 %!
(Douglas Adams)


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