Mac Essentials-Rubrik
Apple-Historie
home news rumors macs iphone ipod ipad
monatsarchiv Podcast [iTunes-Abo] Videocast [iTunes-Abo] Apple-Feeds the lost 1984 videos
Die Medien über uns Wir über uns Mit uns werben Redaktions-E-Mail


frischer mac-senf iPhone Reparatur zu I hope you don't mind...
kalli zu I hope you don't mind...
thomas b. zu So Long Mac Essentials
Jens Krahe zu So Long Mac Essentials
Hendrik Beskow zu So Long Mac Essentials


 
Rubrik Apple-Historie, vom August 2010

::: 18. Aug. 2010

 Mirabile dictu 

Hübsche doppelseitige Apple-Anzeige aus “Personal Computing” aus dem Jahr 1981:
image image
Ein durch Katzeneinwirkung getoasteter Apple II funktionierte nach wie vor und wurde mit neuem Gehäuse und Keyboard als “so gut wie neu” aus der Werkstatt entlassen. Kaum zu glauben…

Aus der Reklame-Sammlung von aresluna.org, gefunden von Peter Glaser.

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:25 Uhr | 8x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 11. Aug. 2010

 60 Jahre The Woz (und kein bißchen weiser…) 

The Woz wird 60: der bescheidene, gutmütige Brummbär, der “andere Steve”, die freundliche Hälfte des Apple-Gründergespanns Steve Jobs und Steve Wozniak, feiert heute Geburtstag. The Woz wurde zur Kultfigur der IT-Branche, und Mac Essentials-Frontmann Majo durfte für den Focus die Hymne auf den »größten Hacker aller Zeiten« singen:

imageWer Steve Wozniak verstehen will, muss Tom Swift verstehen: Swift war der Held einer amerikanischen Jugendroman-Serie, die zahllose Kinder in den USA für Wissenschaft und Technik begeisterte. Die fiktive Figur, ein genialer Erfinder und Tüftler, fand regelmäßig eine kreative technische Lösung für jedes Problem und blieb dabei stets ein hilfsbereiter, guter Mensch. Die Swift-Romane übten deutlichen Einfluss aus auf Schriftsteller des Ingenieurs-Science-Fiction-Genres wie Isaac Asimov oder Robert A. Heinlein.

Und auf den am 11. August 1950 in Kalifornien geborenen Steve Wozniak, der bei der Lektüre der Swift-Romane zu der Erkenntnis kam, dass Ingenieure die Welt vor allen Übeln retten könnten. Wozniak wuchs allerdings auf in einer Zeit, in der sich die solide und gute Ingenieurswelt gerade in zwei feindliche Hemisphären spaltete: Die der Anzugträger bei IBM und die der Computer-Hippies. Da standen die mächtigen und reichen Ingenieure des Weltkonzerns, der mit seinen gewaltigen Computern Millionen verdiente, dort die struppigen Genies, die jedermann ein Elektronengehirn in die Hand drücken wollten. Veröffentlichungen wie der alternative Literaturkatalog „Whole Earth Catalog“ oder das Buch „Dream Machines“ zeigten den Weg. „Stay hungry, stay foolish“ stand auf dem Cover des einen, „You can and must understand computers NOW!“ auf dem des anderen – mit einer in den Himmel gereckten Faust.

Und so vollzog sich die digitale Revolution an der Westküste der USA: Aus den biederen Tom-Swift-Ingenieuren wurden die neuen Pioniere des IT-Business, und aus LSD, Leiterplatten und Campuskämpfen formte sich die moderne Welt des Silicon Valley. Der Student Steve Wozniak entwickelte im Alter von 20 Jahren seinen ersten Computer, ganz allein und ohne Hilfe – noch nicht den ersten Apple, sondern ein Gerät mit dem Namen Cream Soda Computer.

Ladies & Gentlemen, heben Sie mit mir das Glas auf den Wizard of Woz!

Weiter bei Focus Online, Bild von Podbrix

Quelle: {macquelle}  |  by majo (Mac Essentials) |  16:00 Uhr | 7x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 01. Jul. 2010

 An Apple a Day 

30 Jahre Mac in zwei Minuten (via Zebu)

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:25 Uhr | 2x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 06. Jun. 2010

 WWDC 2005: als die Hölle zufror 

Die Worldwide Developer Conference vom 6. bis 10. Juni 2005 war die wohl überraschendste und spannendste WWDC in der Geschichte Apples. Dabei fing alles recht harmlos an: die Hoffnungen richteten sich hauptsächlich auf ein neues PowerBook. Das alte mit seinem betagten G4-Prozessor war in die Jahre gekommen. Das Problem war: IBM konnte nicht liefern, was Apple brauchte. Es gab den modernen G5 nicht in einer Mobil-Variante. Das war nicht der einzige Showstopper: Schon zur WWDC 2003 hatte Steve Jobs einen PowerMac mit G5 und 3 GHz für die WWDC 2004 versprochen - aber selbst zur WWDC 2005 war noch nichts davon zu sehen. Die Situation war blamabel und ziemlich hoffnungslos.

Da meldete das Wall Street Journal zwei Wochen vor der WWDC 2005, dass Apple einen Wechsel vorbereitete: man habe mit Intel über die zukünftige Verwendung von Intel-Chips in Macs gesprochen. Es sei unklar, ob es sich um den Einsatz einiger Intel-Chips in Apple-Produkten oder um einen kompletten Ausstieg aus der IBM-PowerPC-Familie handele. Nicht nur wir waren damals skeptisch und schrieben: »Insgesamt erscheint die Möglichkeit eines kompletten Umstiegs auf Intel-Prozessoren nicht glaubwürdiger als in den vergangenen Jahren - daß Steve Jobs sich gerne alle Optionen freihält, hat er dagegen mehr als einmal betont.«

Am Wochenende vor Beginn der Konferenz im Moscone Center bestätigten sowohl das Wall Street Journal als auch CNet noch einmal die Gerüchte: Apple werde auf der WWDC tatsächlich den Wechsel zu Intel bekanntgeben. Sollte wirklich »die Hölle zufrieren« - das Undenkbare geschehen?

imageSo beginnt die »17. Nacht des Apfels« von der WWDC 2005: letzte Gerüchte wollen wissen, dass neben Steve Jobs auch Intel-Chef Paul Otellini an der Keynote teilnehmen wird. Die Bombe platzt nach 30 Minuten: alle Gerüchte sind wahr, sagt Steve Jobs. Ab sofort wird Apple Macs mit Intel-Chips bauen. Und: OS X läuft darauf. Jede Mac OS X-Version der letzten fünf Jahre wurde parallel auf Intel portiert; jedes Projekt bei Apple wurde doppelgleisig auf PowerPC und Intel durchgeführt. Steve Jobs, der alte Fuchs, hatte fünf Jahre lang, von Anfang der OS X-Entwicklung an, mit einem heißen Ass im Ärmel gespielt.

Bei Jobs klingt der Wechsel von einer Prozessorarchitektur auf eine andere ganz einfach: die Entwickler müssen nur universelle Binaries bauen, die auf beiden Architekturen laufen. Selbst das mathematisch-naturwissenschaftliche Programmpaket »Mathematica« von Wolfram Research sei in zwei Stunden auf Intel portiert worden - 20 Zeilen waren zu ändern. Adobe verspricht, als erste Firma Software für Intel-Macs anzubieten und Adobe-Chef Bruce Chizen fragt scherzhaft: »Steve, warum habt ihr so lange gebraucht?«. Intel-Chef Paul Otellini und Steve Jobs liegen sich in den Armen, der Saal tobt, die Entwickler jubeln. Steve Jobs sagt den (leider nicht mehr verifizierbaren) schönen Satz: Apple ist nicht unterwegs zu neuen Ufern, die Ufer sind unterwegs zu Apple.

Wieder eine Revolution bei Apple, und keiner wusste wirklich, wie es weitergehen würde. Die Aktien jeder anderen Firma wären nach einer solchen Ankündigung ins Bodenlose gefallen - doch die Entwickler, die Kunden und sogar die Börse vertrauten Apple. Zur WWDC 2006 am 6.6.06 - einem »höllischen« Datum - sollten die ersten Intel-Macs zu haben sein, versprach Steve Jobs. Wieder ahnte niemand, was dann passieren sollte: nicht im Sommer zur Entwicklerkonferenz, sondern schon ein halbes Jahr früher zu Macworld gab es einen neuen Intel-iMac und ein neues Intel-PowerBook, jetzt unter dem Namen MacBook Pro. Der Intel-iMac war doppelt so schnell wie der alte G5-iMac, das Intel-MacBook Pro viermal so schnell wie sein G4-Vorgänger. Dann ging es Schlag auf Schlag: im Februar erschien der Mac mini mit Intel-Core-Solo oder Intel-Core Duo, im April wurde das MacBook Pro mit 17“ Monitor vorgestellt und auch die iBooks wurden im Mai von den MacBooks abgelöst. Acht Monate, nachdem die Bombe auf der WWDC 2005 platzte, ist der Spuk vorbei: jeder Mac ist jetzt mit einem Intel-Prozessor ausgestattet.

Die WWDC 2010 wird wahrscheinlich nicht derart aufregend, aber immerhin erleben wir gerade wieder einen »Switch« zur Nach-PC-Ära der mobilen, kleinen und tragbaren Computer. Steve Jobs sagte vor einigen Tagen: »Als wir noch eine Agrarnation waren, waren alle Autos Lastwagen - sowas brauchte man auf einem Bauernhof. Aber schließlich, als die Menschen in die Städte zogen, wurden PKWs wichtiger. PCs sind wie Lastwagen: es wird sie noch eine Weile geben, aber es findet ein Wechsel statt, der manchen Leuten nicht ganz geheuer ist. Wird das iPad der Nachfolger? Im nächsten Jahr oder in 5 Jahren?  Wer weiss?«

Die Mac Essentials sind am Montag ab ca. 19 Uhr live mit ihrem Apfelnacht-Ticker dabei. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  7:00 Uhr | 9x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 23. Mai. 2010

 Damals: Entwicklerparty in Infinite Loop 

Heute wäre das unmöglich: bei den Developer Conferences vergangener Jahre wurde nicht nur geredet, sondern auch auf dem Apple-Campus gefeiert, Bier getrunken und Musik gehört.

Apple mietete jeden verfügbaren Bus der Umgebung an und transferierte 3000 Entwickler vom Konferenzort San Jose nach Cupertino. Allein die schiere Größe der WWDC erschwert solche Campus-Partys inzwischen: zuletzt mußten die WWDC-Teilnehmer jeweils mehrere Stunden warten, bis sie auf den Apple-Campus und zurück gekarrt werden konnten.

Maclife greift einen Blogeintrag von Mike Silverman auf, der seine Erinnerungen an Entwicklerfeten, rollende Apple Stores, kostenlosen Jamba Juice und gedruckte (!) Konferenzführer nostalgisch Revue passieren lässt. Das Party-Video vom Jahr 2000 stammt von Mike Evangelist

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  7:00 Uhr | 2x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 18. Mai. 2010

 Newton und die Lage im Raum 

Im Jahre 1999 machten sich Forscher Gedanken darüber, welche Umgebungsparameter die Handhabung eines Mobilcomputers erleichtern - auch diese Forschung floß letztendlich in die modernen Geräte ein:
image
Dazu gehörten Studenten der Uni Karlsruhe, die eine Erkennung der Lage des moblen Gerätes im Raum als wichtig für eine einfache Bedienung erkannten und erforschten. Ein Newton MessagePad diente als Versuchsmodell, dem zwei Quecksilberschalter und eine einfache Schaltung mit Hilfe von zwei Einmach-Gummiringen aufgepropft wurden. Gefunden hat den iPhone-Urahn unser Leser Marcel aus Karlsruhe bei Recherchen zu seiner Studienarbeit. Danke, Marcel!

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:25 Uhr | 3x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 04. Mai. 2010

 Das Jahrzehnt des OS X 

Im Jahr 2000 demonstriert Steve Jobs eine frühe OS X-Beta als Grundlage der Betriebssystem-Entwicklung für ein Jahrzehnt:

Steve hatte recht: 10 Jahre später arbeitet OS X als zertifiziertes Unix nicht nur im Mac, sondern in angepasster Form auch in iPhone, iPad und iPod touch [via emonk]. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:25 Uhr | 14x Senf | Apple-Historie Mac OS, iOS  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 30. Apr. 2010

 Steckt ENIAC in Mac OS X? 

image Ist das mehr als ein seltsamer Zufall? Wenn man unter Mac OS X eine größere Datei kopiert, erhält sie während des Kopiervorgangs das temporäre Erstellungsdatum vom 14. Februar 1946. Wie unser Leser Wolfram W. bemerkte, ist dies das Datum, an dem der ENIAC, der erste elektronische Universalrechner, der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde.

image

Ob Apple mit dem »easter egg« des 14. Februar 1946 tatsächlich ENIAC eine versteckte Ehrung darbringt, ist auch in der Redaktion unbekannt: es scheint so gut wie keine Hinweise und Informationen dazu zu geben. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:25 Uhr | 4x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 07. Apr. 2010

 Hello, iPad! 

Es musste so kommen - das iPad läuft unter dem antiken Newton OS des vor 15 Jahren produzierten Tablet-Veteranen:
image
Jonathan E. Vi gehörte zu den wenigen Entwicklern, die vorab ein iPad erhielten: Vi nutzte die Chance und passte den Newton-Emulator des Projekts »Einstein« an das iPhone OS an [via SWR].

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:25 Uhr | 7x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 09. Mar. 2010

 Zukunft von Gestern 

Skeptische Blicke, respektvoller Sicherheitsabstand, Bedienung mit spitzen Fingern und ohne Keyboard:
image
Französisches Microsoft Word-Handbuch für den Mac, ca. 1985 [via Peter Glaser].

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  6:25 Uhr | 2x Senf | Apple-Historie  | | Permalink | Liebe Redaktion... |
Seite 1 von 17 -  1 2 3 nächste Seite  letzte Seite
RSS 2.0 Atom Podcast