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Rubrik Gerüchte, vom Juli 2010

::: 02. Jul. 2010

 Apple: Jobs-Emails wurden gefälscht 

Die jüngsten E-Mails von Steve Jobs, die angeblich Stellung zu den Signalproblemen des iPhone 4 nahmen, sind frei erfunden. Der Autor ist der Besitzer einer kleinen Werbeagentur in Virginia, der versucht hat, die angeblichen Mails mehreren Newssites zu verkaufen.

Der Boy Genius Report hatte einen angeblichen E-Mail-Wechsel zwischen seinem Leser »Tom« und Steve Jobs »exklusiv« gepostet, viele Apple-Sites hatten sich in ihrer Berichterstattung darauf berufen. Die E-Mails hatten den Anschein erweckt, als habe Steve Jobs einen ärgerlichen Kunden zu beruhigen versucht, der sich über die Signalprobleme beim iPhone 4 erregte.
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Apple teilt nun in einem Statement mit, dass die gesamte Konversation komplett erfunden war: ein leitender Apple-Sprecher wies laut Fortune die Autorenschaft Steve Jobs »nachdrücklich« zurück. Darüber hinaus berichtet AppleInsider, dass die »exklusive Veröffentlichung« der E-Mails AppleInsider und anderen Sites vom Besitzer einer kleinen Werbeagentur gegen Bezahlung angeboten wurde. Unklar ist, ob und wieviel Boy Genius Report für die Story bezahlt hat.

Die in den letzten Monaten immer häufiger auftauchenden angeblichen E-Mails von Steve Jobs waren für die Redaktion der Mac Essentials meist nicht nachprüfbar genug, um sie als Nachrichtenmaterial in der täglichen Berichterstattung zu verwenden. Wir werden auch in Zukunft darauf verzichten. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:30 Uhr | 3x Senf | Gerüchte Nachrichten  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 22. Apr. 2010

 Donnerstag, 22. April: Schlagzeilen 

image18:50 Uhr Daring Fireball: John Gruber glaubt, dass der »Biergarten-Prototyp« sehr nahe am endgültigen Produkt ist: im Barcode »N90_DVT_GE4X_0493« auf der Rückseite steht N90 für die vierte Generation des iPhones, «DVT« bedeutet »design verification test«. Diese Tests finden erst sehr spät im Entwicklungszyklus statt, so Gruber.

12:45 Uhr 9to5mac: der chinesische Starpianist Lang Lang gab die Zugabe eines Konzerts auf dem iPad - er spielte den »Hummelflug« von Nikolai Rimski-Korsakow aus der Oper »Das Märchen vom Zaren Salta« auf der iPad-App »Magic Piano« (0,79 Euro), und die Konzertbesucher hatten ihren Spass...:

6:30 Uhr London Evening Standard: das Londoner Finanzviertel brummt vor Gerüchten zu einer Übernahme des Prozessordesigners ARM durch seinen früheren Gründer Apple. ARM hat die iPhone-, iPod Touch- und iPad-CPUs entwickelt; darüber hinaus könnte Apple durch einen Kauf auch die Nutzung der marktführenden ARM-CPUs durch seine Smartphone-Konkurrenten blockieren. The Register hat von einer Kaufsumme von 8 Milliarden Dollar gehört - Apple hat fast 42 Milliarden Dollar in der Kriegskasse.

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:30 Uhr | 16x Senf | Gerüchte Hardware  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 20. Apr. 2010

 Deutsches Bier war schuld: wie das 4G-iPhone verloren ging [Update] 

[Update 7:45 Uhr:] Apple will den iPhone-Prototypen zurückhaben: ein formeller Brief von Bruce Sewell, Leiter der Apple-Rechtsabteilung, bestätigt die gesamte Geschichte zweifelsfrei. Gizmodo wird den Prototyp zurückgeben, und bittet um Gnade für den »Knaben, der es verlor«…

Die Umstände der Enttarnung des 4G-Phones [wir berichteten] klären sich: der Prototyp des kommenden iPhones wurde am 18. März im Gourmet Haus Staudt, einem deutschen Lokal nur 20 Meilen entfernt von Apples Headquarter, von einem 27jährigen Apple-Ingenieur namens Gray Powell verloren, meldet Associated Press: ein Tischnachbar fand den Prototyp und nahm ihn nach längerem Warten auf den ursprünglichen Besitzer an sich. Wie Gizmodo berichtet, war das iPhone am nächsten Morgen per MobileMe abgeschaltet worden.

Gizmodos Verlag Gawker Media bezahlte dem Finder 5000 Dollar, sagte Gawker-Gründer Nick Denton; die Redaktion kontaktierte den Apple-Ingenieur, der offenbar nicht besonders fröhlich, aber immerhin weiter Apple-Angestellter ist. Unklar bleibt, welche Rolle das von Gizmodos Konkurrenz-Site Engadget am Wochenende abgebildete iPhone spielt und ob es sich um dasselbe Gerät handelt.
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Hier sind die neuen Features des 4G-iPhones, wie sie von Gizmodo gemeldet werden:

  • Kamera auf der Vorderseite, u.a. für Video-Chats
  • verbesserte Kamera auf der Rückseite mit größerem Objektiv
  • Blitzlicht
  • Micro-SIM-Karte wie beim iPad
  • verbessertes Display mit höherer Auflösung - möglicherweise 960x640 Pixel, wie schon von John Gruber kolportiert
  • zweites Mikrophon neben der Kopfhörer-Buchse, vermutlich zur Geräuschunterdrückung (»Antischall«)
  • zwei Lautstärkeregler
  • alle Knöpfe (Power, Mute, Volume) sind aus Metall
  • flacher, nicht-gewölbter Rücken aus Glas, Keramik oder »glänzendem Plastik«
  • insgesamt eckigeres Design
  • Aluminiumrahmen rund um das Gehäuse
  • kleinere interne Bauteile, da der Akku 16 Prozent größer ist
Der Prototyp steckt zur Tarnung in einem Plastikgehäuse, in das die entsprechenden Öffnungen und Löcher gebohrt worden sind. Einige der Bauteile im Inneren sind mit »Apple« markiert. Gizmodo-Redakteur Jason Chen zeigt die sichtbaren Features des Gerätes, das bisher nicht wieder in Gang gesetzt werden konnte - lediglich die Verbindung zu iTunes funktioniert: 

Es ist kaum zweifelhaft, dass dies ein echter »Erlkönig« des nächsten iPhones ist. Wenn es Apple im Sommer auf den Markt bringt, werden die Wünsche vieler Interessenten erfüllt: Frontkamera, Blitz, höhere Auflösung, bessere Rückseitenkamera, längere Akkulaufzeit und zusätzliches Mikrophon zur Verbesserung der Telefonqualität. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:45 Uhr | 11x Senf | iPhone Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 19. Apr. 2010

 Das nächste iPhone: Gerüchtesalat mit Klones, alten Fotos und Keramikrücken 

Eine iPhone-Hülle liegt verloren auf dem Fußboden einer Bar in San Jose, und darin findet sich ein iPhone der kommenden vierten Generation: es hat eine Kamera auf der Vorderseite, 80 GB Speicher und funktioniert nun leider nicht mehr - obwohl es anfangs lief. Diese wundersame Geschichte stützt sich auf drei Fotos des ominösen Gerätes, die Engadget zugespielt wurden:

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Das spanische Blog Applesfera behauptet dagegen, dass das abgebildete Gerät eine japanische iPhone-Fälschung zeigt: ein Leser postet das Foto eines Klones, den er in Japan gekauft haben will. »Gefälschter Fake!«, kontert Engadget und zieht eine zweite - ungenannte - Quelle aus dem Ärmel, die »bestätigt«, dass es sich um das nächste iPhone handelt - mit hochauflösendem Bildschirm, hochauflösender Frontkamera mit Blitz und MicroSIM-Karten. Kurz danach zieht Applesfera seine Behauptungen zurück: den japanischen iPhone-Klone gibt es doch nicht.

Aber es kommt noch besser: Anfang dieses Jahres tauchten wenige Stunden vor der iPad-Vorstellung einige unscharfe Fotos eines Prototypen auf, die ganz offensichtlich echt waren - sie zeigten das iPad, teilweise mit einem Tuch verhüllt und an einen Tisch geschraubt. Auf einem dieser drei Monate alten Fotos entdeckt Engadget nun in einer Ecke neben dem iPad-Prototypen ein verschwommenes Abbild des jetzt gefundenen iPhones, auf dem man mit etwas Fantasie die drei markanten Metallknöpfen auf der Schmalseite erkennen kann:
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Gestern gab MacRumors dann noch einige Fotos aus der chinesischen Website WeiPhone zum Besten, die möglicherweise die Innereien des neuen iPhones zeigen:
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John Gruber von Daring Fireball zapfte daraufhin seine eigenen Quellen an und glaubt nun ebenfalls, dass es sich bei den Engadget-Fotos tatsächlich um einen Apple-Prototyp handelt - an dessen Rückgabe Apple »sehr interessiert« sei, so Gruber.  Er erwähnt auch »die neue Rückseite aus Glas«:  mehrere glaubwürdige Quellen hätten bestätigt, dass das Rückenteil des 4G iPhones aus »einer Art speziellem Glas« besteht. Möglicherweise handelt es sich um ein funksignal-durchlässiges Keramik-Gehäuse, das Apple im Jahr 2006 patentieren liess.

Bis zum - ebenfalls als Gerücht zirkulierenden - Launchtermin für die neue iPhone-Generation im Juni werden wir zweifellos noch mehr solcher abenteuerlichen Storys hören. Und in Zukunft werden wir genauer auf die Dinge in den Ecken von unscharfen Spyfotos achten…

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  5:45 Uhr | 3x Senf | Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 16. Apr. 2010

 iPhone 4G mit Super-AMOLED-Display? 

Wie wir aus Industriekreisen hören, will Apple im kommenden iPhone 4G die sog. Super-AMOLED-Displays (Super Active-Matrix Organic Light-Emitting Diode) von Samsung einsetzen: die neue Technologie verspricht - neben einer bereits integrierten Touchfunktion - eine hervorragende Bildqualität, bessere Farbwiedergabe, höhere Helligkeit, 80 Prozent weniger Reflektion und 20 Prozent mehr Akkulaufzeit. Die längere Laufzeit und höhere Effizienz der Super-Displays habe auch den Ausschlag für die Wahl von organischen Leuchtdioden für das iPhone gegeben, so OLED-Display.net.
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Super-AMOLED-Displays werden bisher nur von Samsung gefertigt und bei seinen eigenen Smartphones eingesetzt. Das Bild zeigt ein Super-AMOLED-Display im Vergleich zu einem normalen AMOLED-Screen.

Gerüchten zufolge will Apple das neue iPhone am 22. Juni in San Francisco vorstellen. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  8:45 Uhr | 5x Senf | iPhone Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 01. Apr. 2010

 NEWSFLASH: iPad-Verkaufsstart verschoben - “schmelzende Displays” 

Es ist die größte Blamage in der Geschichte des Unternehmens: Wie Apple am Mittwoch in Cupertino mitteilte, muss der Verkaufsstart des iPad auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Alle 2,5 Millionen Geräte, die bis Ende Mai nach Schätzung von Analysten verkauft worden wären, müssen noch einmal überprüft werden. Ein Journalist des Wall Street Journals, der vorab ein Gerät testen durfte, brachte das Display zum schmelzen und mußte ärztlich behandelt werden. Lebensgefahr bestand zu keiner Zeit.

[weiterlesen bei FAZ, danke Patrick!]

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  7:10 Uhr | 12x Senf | Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 05. Feb. 2010

 Gerücht: Apple entschädigt Kunden für defekte 27 Zoll-iMacs 

Weil Apple offiziell die Probleme mit dem 27 Zoll-iMac nicht bestätigt, lädt es natürlich die Gerüchteköche zum Schnellimbiss ein: Gizmodo berichtet nun, dass Apple in Großbritannien Kunden mit defekten iMacs eine Summe von 15 Prozent des Kaufpreises als Entschädigung anbietet. Ein Apple-Händler habe ausgeplaudert, dass es in ganz Europa keine 27 Zoll-Panels mehr gibt und dass mehr als 230 iMacs auf eine Reparatur warten. Ein Auszug aus einer Inventarliste soll diese Behauptung belegen:

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Angeblich bietet Apple inzwischen seinen Kunden in den USA ebenfalls einen finanziellen Ausgleich von 15 Prozent, etwa 300 Dollar - offiziell für »Fracht und Steuern«. Gizmodo gibt als Quelle »einige Leser« an. Seit Tagen zirkulieren Gerüchte, dass Apple die Produktion der großen iMacs mit Core i5 und i7 gestoppt habe. Auch Hinweise auf ein Austauschprogramm für defekte Screens soll es geben. Apple hatte noch vor wenigen Tagen behauptet, dass die Lieferverzögerungen ausschließlich durch die hohe Nachfrage verursacht werden. Wenigstens das zweite Firmware-Update scheint Berichten zufolge die Bildstörungen weitgehend zu beseitigen. 

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  6:35 Uhr | 4x Senf | Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 27. Jan. 2010

 It’s Tablet Day! 

Es wird spannend: der heutige Tag wird zu den Legenden der Apple-Geschichte zählen, wie die Vorstellung des ersten Macintosh, der Wechsel zu Intel, der Launch des iPod oder die Enthüllung des iPhones. Hier ist der Mac Essential-Blick in die Glaskugel:

imageWenn man versucht, die zahllosen Gerüchte über das Tablet zu sichten, endet man schnell in einem Dickicht von fragwürdigen Schlagzeilen, mit denen Analysten und Blogger von der weltweiten Aufmerksamkeit zu profitieren versuchen. Wir bei den Mac Essentials glauben, dass das Tablet weitgehend dem entspricht, was die New York Times am 24. Dezember und das Wall Street Journal am 5. Januar veröffentlichten - von Apple mit einiger Wahrscheinlichkeit gezielt lanciert:

Demnach ist das Tablet ein Multimedia-Gerät, mit dem man E-Books und E-News lesen, Filme und TV-Sendungen sehen, Spiele spielen und im Internet surfen kann. Apple ist seit Monaten mit zahlreichen Buch- und Zeitschriftenverlagen sowie anderen Unternehmen im Gespräch, die ihre Inhalte auf Basis des Tablets veröffentlichen wollen.

Nach allgemeiner Einschätzung wird das Tablet von einem Cortex A9 ARM-Prozessor betrieben, mit dem sich gute Performance und relativ gute Akku-Laufzeiten erzielen lassen. Weiterhin sollen bereits existierende Apps unverändert auf dem Tablet laufen können, aufgrund der höheren Prozessorleistung möglicherweise auch mit Multitasking. Beim Betriebssystem geht man von einem angepassten iPhone OS mit Multitouch-Interface aus - es gibt keine Hinweise auf ein Mac OS-basiertes Betriebssystem. Als Netzanbindung wird Wi-Fi und 3G dienen.

Der Bildschirm des Tablets dürfte etwa 10 Zoll oder 25 Zentimeter in der Diagonale messen, also ungefähr DIN A5. Es wird wahrscheinlich dem aktuellen iPhone sehr ähnlich sehen - edel, einfach und mit ganz wenigen Bedienelementen. Vermutlich gibt es eine Kamera, mit der man Bildtelefonie und Videokonferenzen durchführen könnte. Spannend bleibt die Frage, wie genau das Interface aussehen wird: man werde überrascht sein, so ein New York Times-Informant.

Apple bemüht sich um die Trademark-Reservierung sowohl von »iSlate« als auch »iPad«, wobei die neuesten Anträge auf »iPad« lauten (auch der Favorit der Redaktion). Das »iPad« dürfte heute der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden, mit einer Auslieferung ist allerdings nicht vor März zu rechnen.

Die Mac Essentials begleiten das spektakuläre Medienereignis heute abend ab 19 Uhr mit unserem Cloud-gestützten »Nacht des Apfels«-Tickers, dessen brandneue Version 2 nun auch Kommunikationsmöglichkeiten per Twitter bietet.

Wir empfehlen das kostenlose, supereinfache VersaCMS unseres Apfelnacht-Sponsors d1 group der Aufmerksamkeit unserer Leser!

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  12:30 Uhr | 6x Senf | iPad Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

 Fotos des Tablets? 

Engadget hat drei Fotos erhalten von einem tabletähnlichen Gerät, das mit einem Tuch verdeckt und an einen Tisch geschraubt zu sein scheint:

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Offenbar wurden Elemente der Fotos, die Rückschlüsse auf den Macher bieten könnten, unkenntlich gemacht. Interface und die gezeigte Karten-App scheinen iPhone-ähnlich zu sein. Der Screen ist erheblich größer, unten ist ein Home-Knopf sichtbar, und der Hinweis »No Service« auf dem zweiten Bild deutet auf eine Mobilfunk-Verbindung hin. Engadget ist dennoch nicht von der Echtheit der Bilder überzeugt. (Ein Klick auf ein Bild öffnet eine größere Version).

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  9:45 Uhr | 6x Senf | Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |

::: 22. Jan. 2010

 Gerüchte, falsche Fährten und kein Ende 

Vor dem Launch des iPhones vor rund drei Jahren bewies Apple, dass es Neuentwicklungen perfekt vor der Welt verbergen kann: Apple streute falsche Hardware- und Software-Prototypen, ließ selbst enge Kooperationspartner wie Cingular (später AT&T) völlig im Dunkeln und führte die Presse an der Nase herum - über zwei Jahre lang. Am Ende waren es die gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichungen der Federal Communications Commission, die Steve Jobs bewogen, die Katze am 11. Januar 2007 aus dem Sack zu lassen. Auch leitende Apple-Manager sahen damals das iPhone zum ersten Mal.

Man kann getrost davon ausgehen, dass es diesmal nicht anders ist: das Tohuwabohu der Gerüchte zum Apple-Tablet dient mehr der Ver- als der Enthüllung. An die vielen Details, die Tage vor dem Apple-Event aus »vertrauenswürdigen Quellen« sprudeln, wird man sich in einer Woche kaum noch erinnern. Das Körnchen Wahrheit ist schwer zu finden…

Vielleicht stimmen ja diese »doppelt geprüften« Gerüchte, die iLounge meldet: das Tablet wird zwei Konnektoren haben, mit denen es waagerecht oder senkrecht in sein Dock gestellt werden kann. Die Rückseite des Tablets soll aus Metall sein, mit einer Aussparung zum Durchlass der Signale der drahtlosen Netzverbindung.  Diese, so glaubt iLounge, wird über eine eingebaute WLan-Verbindung hergestellt, und optional auch über Mobilfunknetze - was natürlich die Frage nach der Preisgestaltung aufwirft.

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Die »bewährten Einschätzungen« der AppleInsider-Quellen weissagen, dass das Design des Tablets weitgehend dem des iPhones gleicht: es sieht den Quellen zufolge »bemerkenswert ähnlich aus« wie eine Bildmontage aus dem vergangenen Sommer (oben)- wobei dieser Darstellung einige Details wie Home- und Lautstärke-Knopf fehlten. Die Bilder des Front-Bauteils des Tablets, die MacObserver bereits zweimal veröffentlicht hat, würden zu diesen Aussagen passen.

Andere Gerüchte glauben an eine Tablet-Zusammenarbeit von Apple und Verizon - Meldung dieser Art geisterten allerdings schon vor fast einem Jahr herum: BusinessWeek schrieb damals, Apple habe Prototypen zweier drahtloser Geräte entwickelt, die bald über Verizon vertrieben werden sollen: ein »iPhone Light« und ein »Media-Pad«. Eine der zahlreichen falschen Fährten, die Apple gelegt hat...? [Update 7:45 Uhr:] Fox meldet, dass Apple in last minute-Verhandlungen mit Verizon und AT&A steht. Demnach werde es zwei Tablet-Versionen für die unterschiedlichen Netz-Technologien CDMA und GSM geben.

Aber auch die Mac Essentials haben einen »exklusiven Informanten« zu bieten, der »dicht an der Quelle sitzt«: demnach hat Apple im vergangenen Herbst mit der in Europa weitgehend unbekannten Firma ACN verhandelt, die u.a. Videotelefonie zu Pauschalpreisen und als Flatrate anbietet. Unserem Gewährsmann zufolge wollte ACN sein Angebot auf das mobile Apple-Gerät bringen und war auch als Vertriebspartner im Rennen. Das in jüngsten Gerüchten beschriebene Feature der Gesichtserkennung würde zu mobiler Video-Telefonie passen: ein Handheld ist nicht unbeweglich wie ein Heim-Gerät - deshalb muß das aufgenommene Gesicht erkannt, getrackt und seine Darstellung stabilisiert werden.

Ob wir mit dieser Info im Schwarzen liegen oder uns gründlich blamieren, werden wir am Mittwoch abend sehen: dann wird - so oder so - auch unser brandneuer Cloud-Ticker mit Twitter-Chat eingeweiht… ;) Danke d1 group, danke Björn!

Quelle: {macquelle}  |  by Redaktion |  6:45 Uhr | 12x Senf | Gerüchte  | | Permalink | Liebe Redaktion... |
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