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Apple: Jobs-Emails wurden gefälscht vom 02.07.10

Die jüngsten E-Mails von Steve Jobs, die angeblich Stellung zu den Signalproblemen des iPhone 4 nahmen, sind frei erfunden. Der Autor ist der Besitzer einer kleinen Werbeagentur in Virginia, der versucht hat, die angeblichen Mails mehreren Newssites zu verkaufen.

Der Boy Genius Report hatte einen angeblichen E-Mail-Wechsel zwischen seinem Leser »Tom« und Steve Jobs »exklusiv« gepostet, viele Apple-Sites hatten sich in ihrer Berichterstattung darauf berufen. Die E-Mails hatten den Anschein erweckt, als habe Steve Jobs einen ärgerlichen Kunden zu beruhigen versucht, der sich über die Signalprobleme beim iPhone 4 erregte.
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Apple teilt nun in einem Statement mit, dass die gesamte Konversation komplett erfunden war: ein leitender Apple-Sprecher wies laut Fortune die Autorenschaft Steve Jobs »nachdrücklich« zurück. Darüber hinaus berichtet AppleInsider, dass die »exklusive Veröffentlichung« der E-Mails AppleInsider und anderen Sites vom Besitzer einer kleinen Werbeagentur gegen Bezahlung angeboten wurde. Unklar ist, ob und wieviel Boy Genius Report für die Story bezahlt hat.

Die in den letzten Monaten immer häufiger auftauchenden angeblichen E-Mails von Steve Jobs waren für die Redaktion der Mac Essentials meist nicht nachprüfbar genug, um sie als Nachrichtenmaterial in der täglichen Berichterstattung zu verwenden. Wir werden auch in Zukunft darauf verzichten. 


bisschen Senf dazu?
von Rob am 02. Jul um 6:24 Uhr

Hallo Majo,

hier ist ja noch ein ehrenwerter Journalist alter Schule zu finden. Gerade deshalb liebe ich die Mac Essentials, weil sie so klar und eindeutig in der Berichterstattung ist.

Herzlichen Dank für die Arbeit, die Du für uns machst!

Rob


von JOhn am 02. Jul um 8:20 Uhr

finde ich, ehrlich gesagt, löblich :)

super - weiter so!


von Gerald42 am 02. Jul um 8:40 Uhr

Kann man eigentlich überhaupt eindeutig einen Email-Absender feststellen? Ist doch alles ohne viel Aufwand fälschbar, oder?


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