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Das nächste iPhone: Gerüchtesalat mit Klones, alten Fotos und Keramikrücken vom 19.04.10

Eine iPhone-Hülle liegt verloren auf dem Fußboden einer Bar in San Jose, und darin findet sich ein iPhone der kommenden vierten Generation: es hat eine Kamera auf der Vorderseite, 80 GB Speicher und funktioniert nun leider nicht mehr - obwohl es anfangs lief. Diese wundersame Geschichte stützt sich auf drei Fotos des ominösen Gerätes, die Engadget zugespielt wurden:

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Das spanische Blog Applesfera behauptet dagegen, dass das abgebildete Gerät eine japanische iPhone-Fälschung zeigt: ein Leser postet das Foto eines Klones, den er in Japan gekauft haben will. »Gefälschter Fake!«, kontert Engadget und zieht eine zweite - ungenannte - Quelle aus dem Ärmel, die »bestätigt«, dass es sich um das nächste iPhone handelt - mit hochauflösendem Bildschirm, hochauflösender Frontkamera mit Blitz und MicroSIM-Karten. Kurz danach zieht Applesfera seine Behauptungen zurück: den japanischen iPhone-Klone gibt es doch nicht.

Aber es kommt noch besser: Anfang dieses Jahres tauchten wenige Stunden vor der iPad-Vorstellung einige unscharfe Fotos eines Prototypen auf, die ganz offensichtlich echt waren - sie zeigten das iPad, teilweise mit einem Tuch verhüllt und an einen Tisch geschraubt. Auf einem dieser drei Monate alten Fotos entdeckt Engadget nun in einer Ecke neben dem iPad-Prototypen ein verschwommenes Abbild des jetzt gefundenen iPhones, auf dem man mit etwas Fantasie die drei markanten Metallknöpfen auf der Schmalseite erkennen kann:
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Gestern gab MacRumors dann noch einige Fotos aus der chinesischen Website WeiPhone zum Besten, die möglicherweise die Innereien des neuen iPhones zeigen:
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John Gruber von Daring Fireball zapfte daraufhin seine eigenen Quellen an und glaubt nun ebenfalls, dass es sich bei den Engadget-Fotos tatsächlich um einen Apple-Prototyp handelt - an dessen Rückgabe Apple »sehr interessiert« sei, so Gruber.  Er erwähnt auch »die neue Rückseite aus Glas«:  mehrere glaubwürdige Quellen hätten bestätigt, dass das Rückenteil des 4G iPhones aus »einer Art speziellem Glas« besteht. Möglicherweise handelt es sich um ein funksignal-durchlässiges Keramik-Gehäuse, das Apple im Jahr 2006 patentieren liess.

Bis zum - ebenfalls als Gerücht zirkulierenden - Launchtermin für die neue iPhone-Generation im Juni werden wir zweifellos noch mehr solcher abenteuerlichen Storys hören. Und in Zukunft werden wir genauer auf die Dinge in den Ecken von unscharfen Spyfotos achten…


bisschen Senf dazu?
von Stefan am 19. Apr um 6:35 Uhr

hmm interessant, obwohl apple jetzt sehr zu unibody designs wandert und auch alle iPhones bis dato aus “einem guss waren”, soll jetzt die bezel des iPhones aus Alu streifen sein und diese auch noch unterbrochen ;) Yeah das ist der real deal


von Zitrone am 19. Apr um 8:35 Uhr

Das iPad schraubt man fest um ganz sicher zu sein aber das neue iPhone gibt man dem Tester/Entwickler einfach so in die Hand? Komisch…

Das iPhone hatte bisher immer einen Flashspeicher (der iPod Touch 2, weshalb der auch mit doppelt so viel Speicher zu haben war). Die größten Flashmodule bieten afaik 64GB, also wie kommt man auf 80GB? 2 Chips? Warum dann nicht auf 128GB gehen? Oder 64 mit 2 Billigen 32ern? 1 Chip mit einer “ungeraden” Zahl? Gibt es da Hersteller? Ich halte von den Gerüchten noch nicht so viel.


von klugscheisser am 20. Apr um 6:29 Uhr

80 ist eine gerade zahl


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